Zwischen
Fels und Türkis
Bevor Lady Mara nach Mallorca kam, waren wir jahrelang in der kroatischen Adria unterwegs. Während Kroatien mit seinen tausend Inseln und Buchten unendliche Möglichkeiten für Tagesetappen angepasst an das aktuelle Wetter bietet und zahlreiche Buchten zum Ankern einladen, ohne dass man je die Angst haben muss, keinen Platz mehr zu finden, fühlt sich Mallorca als Revier zunächst überschaubarer an. Es gibt hier einfach nicht diese endlose Auswahl an Buchten und Inseln. Aber schon unser erster Törn entlang der Südostküste im Herbst 2025 hat uns gezeigt: Was Mallorca an absoluter Auswahl fehlt, macht die Insel mit ihrem Charakter mehr als wett.
Cala Ferrera, auch Caló de ses Dones genannt, ist so eine Bucht, die man nicht vergisst. Ein schmaler Einschnitt in die Felsküste nördlich von Cala d'Or, golden schimmernder Sand am Ende, und rechts wie links Kalksteinwände, die das Licht je nach Tageszeit völlig anders färben. Morgens liegt sie fast noch im Schatten, mittags leuchtet das Wasser in diesem unwirklichen Türkis, das man sonst nur von Postkarten kennt.
Der kleine Ort mit seinen weiß getünchten Häusern und der geschützten Marina hat trotz allem Tourismus etwas Charmantes bewahrt – das lässt sich schön bei einem Spaziergang an der Promenade entdecken, bevor es zurück an Bord geht.
Und das Praktischste an diesem Revier: Lady Mara hat ihren Heimathafen in Ca'n Pastilla – nur 7 Minuten vom internationalen Flughafen Palma de Mallorca entfernt, der von unzähligen Fluglinien und aus unzähligen Ländern angeflogen wird. Morgens losfliegen und schon abends in einer der wunderbaren Buchten vor Anker liegen – die Erreichbarkeit ist sensationell, probier's einfach aus. Und wer eine Nacht im Hafen von Ca'n Pastilla verbringen möchte, hat direkten Zugang und Blick auf den endlos goldenen Strand von Palma de Mallorca.
„Es sind nicht die meisten Buchten, die ein Revier besonders machen – es ist, wie sehr jede einzelne einen fest im Griff hat.“
Caló de ses Dones – die schmale Einfahrt in die Bucht